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SAT.1 Frühstücksfernsehen
Akku-Mythen: Dichtung und Wahrheit
handyakkus.de im SAT.1 Frühstücksfernsehen


Das Internet ist voll von Tipps zur sogenannten "Akkupflege". Fast alle Ratschläge, die Sie zu diesem Thema finden werden, haben eine entscheidende Gemeinsamkeit: Sie sind nicht besonders praxistauglich. Und viele sind leider auch schlicht falsch.
Im Sommer 2016 kam wieder einmal das SAT.1 Frühstücksfernsehen auf uns zu. Dieses Mal, um Substanz in das Thema Akku-Mythen zu bringen. Den Clip aus der Sendung finden Sie hier:

handyakkus.de im SAT.1 Frühstücksfernsehen (sendung vom 19.08.2016)

Wie bei Fernsehproduktionen üblich, haben es längst nicht alle Themen in die Sendung geschafft. Aus einem ganzen Drehtag wurde am Ende ein Beitrag von wenigen Minuten. Deshalb haben wir Ihnen hier noch einmal alle Mythen zusammengestellt, über die während des Drehs gesprochen wurde - und natürlich auch, was davon zu halten ist.


Mythos #1:
Akkus können explodieren, wenn ich das Handy über Nacht am Strom lasse


Das ist sehr unwahrscheinlich, wenn man sich an ein paar einfache Regeln hält. Wichtig ist beim Laden, dass die entstehende Wärme 'weg kann', sich also nirgends staut. Obwohl jedes Handy und jeder Akku gegen Überhitzung geschützt sein sollte, sollte das Handy also beim Laden nicht unter dem Kopfkissen liegen. Und natürlich sollte immer ein geeignetes Ladegerät verwendet werden. Es reicht nicht, dass der Stecker zufällig passt. Wenn Ihr Akku vollständig geladen ist, gibt es übrigens keinen Grund, Ihr Handy weiter am Ladegerät zu lassen.


Mythos #2:
Das Handy erst laden, wenn der Akku komplett leer ist


Wir empfehlen, das Handy spätestens dann zu laden, wenn das Handy dazu auffordert – also sozusagen die erste 'Akku-Warnung' kommt. In der Regel ist der Akku dann noch zu etwa 15% geladen. Wenn der Akku häufig sehr tief entladen wird - also z. B. bis das Handy sich abschaltet - verkürzt das die Lebensdauer des Akkus. Die Genauigkeit der angezeigten 'Prozente' sollte übrigens nicht überbewertet werden.


Mythos #3:
Den Akku möglichst immer 100% aufladen

Ganz im Gegenteil: Für den Akku ist es besser, ihn nur auf einen Ladestand von etwa 70 - 80% aufzuladen. In der Praxis dürfte es aber oft sinnvoller sein, den Akku komplett aufzuladen, denn die Standby-Zeit  ist dann natürlich deutlich höher. Den etwas höheren Verschleiß muss man dann in Kauf nehmen.


Mythos #4:
Der Akku hält länger, wenn das Handy auf der Heizung liegt


Ein Akku sollte grundsätzlich nicht in der Nähe von Wärmequellen liegen. Das führt allenfalls zu Gefahren. Besser wird er davon nicht. Ein Lithium-Akku mag weder besonders niedrige noch besonders hohe Temperaturen. Wer sein Smartphone im Sommer mit an den Strand nimmt, sollte es nicht in die pralle Sonne legen. Und wer es beim Skifahren dabei hat, sollte es möglichst nah am Körper tragen.


Mythos #5:
Der Akku sollte immer zwischen 30% und 70% gehalten werden.

Nach dem heutigen Stand der Forschung ist davon auszugehen, dass sich die Lebensdauer des Akkus dadurch tatsächlich erhöht. Wie viel das bringt, ist allerdings unklar. Diese Vorgehensweise dürfte aber in den wenigsten Fällen Sinn machen, da so nur etwa 40% der Akku-Kapazität genutzt werden können und der Akku sehr oft geladen werden muss.


Mythos #6:
Während des Ladens darf man nicht telefonieren.


Besonders grober Unfug - wer auch immer sich das ausgedacht hat. Man kann das Handy während des Ladens ganz normal nutzen, also Telefonieren, Nachrichten verschicken, damit spielen – oder was auch immer.  Möglich ist, dass sich die Ladezeit dadurch erhöht, da ein Teil der vom Ladegerät zugeführten Energie nicht zum Laden verwendet werden kann. Wer das Handy z. B. als Navi-Ersatz nutzt, wird oft feststellen, dass der Akku nur sehr langsam oder gar nicht voller wird. Das Problem lässt sich umgehen, indem ein Ladegerät mit ausreichender Leistung verwendet wird. Viele aktuelle Ladegeräte haben eine Leistung von 2000mA oder mehr - damit sollte es auch bei leistungshungringen Smartphones keine Probleme geben.


Mythos #7:
Das erste Aufladen sollte mindestens 10 Stunden dauern.

Auch beim ersten Aufladen beendet das Handy den Ladevorgang, wenn der Akku voll ist. Es dann weiter am Ladegerät zu lassen, hat keinerlei positive Auswirkungen. Allenfalls schadet es, weil der Akku dauerhaft bei 100% gehalten wird. Durchaus sinnvoll ist aber, den Akku beim ersten Mal vollständig zu laden. Das kann man z. B. gut über Nacht machen.


Mythos #8:
Laden über USB am Laptop oder PC schadet dem Akku

Das Handy und der Akku interessieren sich nicht dafür, aus welcher Quelle der Strom kommt. Es ist allerdings gerade bei älteren PCs und Laptops oft so, dass an USB-Anschlüssen nicht genug Leistung zur Verfügung steht. An den USB-Anschlüssen älterer Computer stehen oft nur 100mA zur verfügung. Da kann das Laden eines Smartphones mehr als einen Tag dauern. Wenn das Aufladen am USB-Port Ihnen also zu langsam geht, verwenden Sie als Stromquelle besser einen entsprechend leistungsfähigen USB-Adapter für die Steckdose.


Mythos #9
Zu häufiges Laden schadet dem Akku

Ein Akku sollte nicht ständig nachgeladen werden, wenn er noch fast voll ist. Im mittleren Bereich – also zwischen etwa 20 und 80% Ladestand – ist ein häufiges Laden aus unserer Sicht nicht schädlich. Sinn macht es allerdings auch nicht wirklich.


Mythos #10:
Nur Original-Akkus verwenden

Neben den Originalakkus gibt es auch hochwertige Alternativen von anderen Herstellern an, die den Originalakkus aus unserer Sicht qualitativ nicht nachstehen - bei uns z. B. von PolarCell. Ein Problem sind eher die vielen gefälschten Originalakkus, die es gerade im Internet zu kaufen gibt. Mit etwas gesundem Menschenverstand erkennt man solche Angebote oft schon am Preis. Grundsätzlich gilt also: Es ist wichtig, einen guten Akku zu verwenden. Wer den hersgestellt hat, ist dann zweitrangig.


Mythos #11:
Mein Ersatzakku bleibt im Kühlschrank länger frisch

Der Akku fällt im Kühlschrank in eine Art Winterschlaf, was die Alterung leicht reduziert. Wenn man einen Akku also längere Zeit nicht benutzen will, kann eine Lagerung im Kühlschrank sinnvoll sein. Allerdings ist die Luftfeuchtigkeit im Kühlschrank sehr hoch. Dadurch kann sich am oder sogar im Akku Kondenswasser bilden und die Elektronik des Akkus beschädigen. Falls Sie einen Akku unbedingt im Kühlschrank lagern möchten, sollten Sie ihm vor der nächsten Verwendung zumindest Zeit geben, sich wieder auf Raumtemperatur zu erwärmen. Denn bei niedrigen Temperaturen funktionieren Akkus nicht gut.


Mythos #12
Apps, die man gerade nicht braucht, komplett schließen, dann hält der Akku länger

Das kann von App zu App unterschiedlich sein. Meist befinden sich nicht genutzte Apps in einer Art Schlafzustand und verbrauchen wenig oder gar keinen Strom. Dafür sorgt das Betriebssystem Ihres SMartphones. Es gibt aber auch Apps, die im Hintergrund weiter intensiv arbeiten und dabei Strom verbrauchen. Welche App wie viel Strom verbraucht, kann man sich anzeigen lassen. Unter Android ruft man dazu ganz einfach die Einstellungen und dort den Punkt 'Akku' auf. Das führt oft zu überraschenden Erkenntnissen.


Mythos #13:
Laden über Powerbanks kann den Akku killen!

Von solchen Fällen haben wir bisher nicht gehört. Wie beim Laden über USB gilt auch hier: Dem Handy und dem Akku ist es egal, aus welcher Quelle der Strom stammt. Auch hier sollte aber darauf geachtet werden, eine gute Powerbank zu kaufen. Oft werden Produkte zu Preisen angeboten, bei denen die Qualität kaum passen kann. Wenn der Strom, den die Powerbank abgibt, nicht dem entspreicht, den das Handy benötigt, kann das Gerät beschädigt werden.


Wenn Sie zu diesen Themen Fragen haben, beraten wir Sie gern - persönlich und kompetent. Wenden Sie sich dazu bitte an unsere Technik-Hotline, die Sie telefonisch unter 05232 - 9750884 oder per Mail an technik@handyakkus.de erreichen.